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Amtsausscheid 2010 in Kemnitz
Kemnitz. Bilderbuchwetter und Volksfeststimmung am vergangenen Samstag beim Amtsausscheid der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Lubmin auf dem Kemnitzer Sportplatz in der Disziplin „Löschangriff nass“.
Insgesamt waren drei Frauenteams und 10 Männermannschaften an den Start gegangen. „Favoriten sind ohne Zweifel sowohl die Frauen- als auch die Männermannschaft von der gastgebenden Wehr aus Kemnitz“, erzählt Torsten Weis, der unlängst zum Amtswehrführer der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Lubmin
gewählt wurde. So errangen die Kameradinnen aus Kemnitz im vergangenen Jahr bereits den landesweit begehrten MV-Cup im Löschangriff und bestreiten den 4. Lauf dieses Cups am 14. August sogar auf dem heimischen Sportplatz. „Die heutige Veranstaltung sehen wir auch als eine Generalprobe für den ausstehenden MV-Cup“, verrät der Kemnitzer Wehrführer Klaus Buchheister.
Und so wurden die Erwartungen der etwa 300 Zuschauer auf dem Kemnitzer Sportplatz nicht enttäuscht. Sie sahen faire Wettkämpfe mit packenden Szenen. „Erstaunlich nur, dass in diesem Jahr viele zusammengekuppelte Schläuche dem Wasserdruck nicht Stand hielten und beim Wettkampf auseinander gingen“, meint Volker Conrad, ehemaliger EWN-Werkfeuerwehrchef.
Am Rande der Veranstaltung fielen zwei junge Frauen auf, denen augenscheinlich bald das Mutterglück hold sein wird: Katrin Liebenow und Theresa Lietz sind zwei junge engagierte Kameradinnen der FFW Lubmin, die noch im Vorjahr erfolgreich am Wettkampf teilnahmen. „Wir bringen beide im August unser erstes Kind zur Welt“, verraten die sympathischen Frauen. Zudem ist beider Nachwuchs auch noch weiblich, da kann sich die Lubminer Frauenmannschaft durchaus auf künftigen Nachwuchs freuen.
Am Ende der Veranstaltung bestätigte sich Amtswehrführer Torsten Weis` Prognose. Die Kemnitzer Frauen siegten mit 28,03 Sekunden vor den Kameradinnen der FFW Pritzwald mit 41,26 Sekunden und den Lodmannshagener Brandschützerinnen (ohne gültige Zeit).
Bei den Männern brachten es die Kemnitzer auf eine Siegerzeit von
21,30 Sekunden vor Rubenow mit 25,30 Sekunden und Wusterhusen mit 27,17 Sekunden. Vierte wurde die FFW aus Kröslin mit 28,31 Sekunden. „Die Veranstaltung war bestens organisiert und ging in knapp drei Stunden reibungslos über die Bühne“, zieht Torsten Weis abschließend Bilanz.
PETERMACHULE